Es werde Licht

Vor kurzem habe ich mir ein Walimex Blitz-Set gekauft und dieses sowohl alleine als auch zusammen mit Alex ausprobiert. Hier sind ein paar kurze Worte zur allgemeinen Arbeit mit Blitzen, sowie den Gedanken vor dem Kauf.

Dauerlicht oder Blitze?

Das war tatsächlich die größte Frage die ich mir zunächst stellte. Überhaupt auf die Idee gekommen bin ich eher zufällig. Ich wollte schon länger in der Richtung aktiv werden und besitze schon einen Yonguo Yn560IV, den ich aber viel zu selten nutze, also wieso dann überhaupt in diese Richtung gehen? Die Arbeit…

Da wir auf der Arbeit im Zuge der Überarbeitung der Website auch Fotos der Mitarbeiter hinterlegen möchten, damit man z.B. einfacher seinen Ansprechpartner findet, habe ich damit die Rechtfertigung gesehen, mich dahingehend weiter umzusehen. Auf YouTube habe ich dann einige interessante Videos gesehen, sowohl was Dauerlicht als auch was Blitze angeht.

Dauerlicht

Ich habe ein interessantes Video von Paddy zum Thema Dauerlicht (Walimex Daylight 1260) gesehen und war fasziniert von den Möglichkeiten. Auch Alex sah das sehr ähnlich. Mit Dauerlicht hat man den Vorteil, dass man sofort sieht, was man da fabriziert. Man kann sofort die Lichtsituation einschätzen, einfacher Anweisungen geben (Kopf etwas mehr nach Links) damit der Schatten anders fällt. Dauerlichter sind eher aus dem Videografie-Bereich, was jedoch nicht heißt, dass man sie nicht auch bei der Fotografie einsetzen kann, wie Paddy in dem Video schön zeigt.

Andererseits haben Dauerlichter auch den Nachteil, dass sie, gerade bei höheren Leistungen die abzulichtenden Personen blenden. Das kann gewollt sein (haha :P), ist es aber in den seltensten Fällen. Das Problem der Wärmeentwicklung ist dank Energiesparlampen heutzutage nicht mehr so präsent wie noch vor einigen Jahren, also hierfür zu vernachlässigen.

Blitze

Länger habe ich nach passenden Blitzen gesucht, als magische Grenze hatte ich mir selbst 350€ gesetzt. Da kam mir ein Set von Foto-Walser gerade recht, mit dem ich 20% sparen konnte, und damit unterhalb meiner Grenze war.
Entschieden habe ich mich für ein Set von Walimex Newcomer 300 Blitzen mit Stativen, Schirm, Softbox und Funkauslöser.

Der Funkauslöser war mir wichtig, da man ohnehin schon sehr viele Kabel dabei hat und verlegt, da wollte ich darauf verzichten, gerade, wenn man ein Kabel zum Tethered-Shooting von der Kamera zum Rechner hat.

Zwei Blitze wollte ich für eine relativ gleichmäßige Ausleuchtung haben (da die Mitarbeiterfotos eher Bewerbungsbildern gleichen sollen und keine Beauty oder Charakter-Portraits).

Also habe ich es bestellt, alles kam an und nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Aufbau der Softbox stand dann alles soweit und ich konnte loslegen. (Keine Bange, es gibt ein Video das erklärt, wie man die Softbox aufbaut 🙂 )

Zunächst einmal habe ich selbst ein bisschen ausprobiert, einfach mal drauf los geschossen und geschaut was dabei herauskommt. Die Grundlagen der Blitzfotografie habe ich vorher dank einiger YouTube-Videos bereits erfahren. Hier möchte ich zum einen die Videos von Stephan Wiesner zum Thema Blitz-Fotografie sowie die Walimex eigenen Videos empfehlen, damit hat man sehr gut alle Grundlagen einmal gehört und kann dann loslegen und ausprobieren, denn all das theoretische Wissen bringt nichts, wenn man nicht dann etwas daraus macht.

Und los gehts!

Gesagt getan, Kamera aufs Stativ, alles angeklemmt und mangels Fernauslöser für die Kamera mit Snapbridge ausgelöst… Elendig langsam, Fehleranfällig, aber dafür doch ausreichend.

Sigma 50mm f/1.4 ART bei f/11 1/100s ISO 100
Sigma 50mm f/1.4 ART bei f/11 1/100s ISO 100

Das war des beste Bild aus einer ganzen Serie die ich an dem Tag aufgenommen habe. vieles ausprobiert, aber alleine und ohne Rechner garnicht so einfach, da man immer zum Anschauen der Bilder hinter die Kamera muss (Auch hier wieder Snapbridge *nerv*), aber doch irgendwie machbar.

Das erste Shooting

Okay, es war kein richtiges Shooting, es waren Alex und ich die ein bisschen mit den Blitzen herumgespielt haben. Macht Spaß, auch man eine andere Kamera (Alex‘ 7D2) in der Hand zu halten und sich wie ein Vollidiot zu fühlen, wenn man nicht weiß, wie man den Fokuspunkt versetzt :D.

Alex in seinem Element
Alex in seinem Element
Semi Behind-The-Scenes
Semi Behind-The-Scenes

Dabei hat Alex das mit dem Posieren vor der Kamera wesentlich besser raus als ich, das einzige „gute“ Bild von mir ist dieses:

Show me your sexy Face!
Show me your sexy Face!

Auch Dinge wie die Blitzsynchronzeit kann man so wunderbar ausprobieren:

Blitzsynchronzeit
Blitzsynchronzeit

 

Oder noch etwas mehr Behind-The-Scenes:

Behind the Scenes
Behind the Scenes

Und bei dem ganzen ausprobieren kommt ab und zu auch ein vernünftiges Bild heraus:

Alex
Alex

In Ermangelung eines Hintergrundsystems haben wir die ganzen Bilder einfach vor einer weißen Wand gemacht, für unseren Zweck vollkommen ausreichend.

Alles in Allem macht es sehr viel Spaß damit zu fotografieren und dinge auszuprobieren. Mit einem längeren USB-Kabel wäre es sicher noch etwas besser gewesen, aber auch so war es schon echt gut.

Und weiterhin habe ich festgestellt, dass das Sigma ein unglaublich tolles Objektiv ist, das SO unglaublich scharf ist, dass ich es jederzeit weiterempfehlen würde.

Fotografie & Bildbearbeitung

Es wird wieder einmal Zeit für einen neuen Blogeintrag, dieses mal, wie man unschwer am Titel des Posts erkennen kann, zum Thema Fotografie.
Im Februar diesen Jahres habe ich mir einen kleineren Technikwunsch erfüllt und meine erste Spiegelreflex-Kamera gekauft, eine Nikon D5500 mit einem Nikkor 18-300mm Objektiv.

Nun wie das eben so ist tastet man sich langsam an ein Thema heran. Die ersten Bilder will man eher Niemandem zeigen, weil man von den ganzen Funktionen überfordert ist. Blende? Belichtungszeit? ISO? Brennweite? Und dann arbeitet man sich langsam dort ein und irgendwann kommt das erste brauchbare Bild heraus.

 
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Was mir sehr geholfen hat, war es mir YouTube Videos anzusehen. Auf zwei deutschsprachige Kanäle möchte ich hier ganz besonders hinweisen: Stephan Wiesner 

und Benjamin Jaworskyj .

Beides sehr coole Menschen, die sich mit so ziemlich allem, was es im Bereich Fotografie gibt beschäftigen, sehr coole Anleitungen posten und erklären, wie man an bestimmte Arten von Fotos überhaupt herangeht.

Und man beginnt sich näher mit der Materie zu beschäftigen, bekommt langsam ein Gefühl für den Bildaufbau und probiert neue Dinge aus, bei denen vieles nicht so klappt, wie man sich das vorstellt. Aber wenn es dann doch klappt, wird es immer vorzeigbarer:

 
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Raw oder JPG?

Eine der „großen Fragen“ der Menschheit. Alle Leute schwören auf RAW. Aber wieso? Jpeg ist ein Komprimierungs-Algorithmus, der „unnötige“ Daten aus dem Bild weglässt, also beispielsweise bei Blautöne bei dem Bild eines Himmels, die so nahe bei einander liegen, dass das Menschliche Auge sie nicht differenzieren kann auf einen zu reduzieren. Damit spart man Platz, aber man verschenkt Möglichkeiten in der Nachbearbeitung. Vielleicht will man diese zwei Farben im Himmel unterschiedlich stark betonen, um sie doch wahrnehmbar zu machen. Diese Möglichkeit ist dann nicht mehr gegeben, wenn diese zusätzlichen Informationen ein mal gelöscht wurden in einem Jpeg Bild. Auch hier gibt es wieder ein schönes Video von Ben, auf das ich verweisen möchte:

Womit wir schon beim nächsten Thema wären:

Bildbearbeitung

Mein Plan ist eigentlich einige meiner Bilder hier zur Verfügung zu stellen und zu erklären, was ich daran wie und wieso bearbeitet habe. Und das ganze eventuell auch mit dem entsprechenden RAW-Bild dazu zum selber ausprobieren. Es gibt dabei keine richtige oder falsche Lösung, erlaubt ist, wie bei allem künstlerischen, was gefällt.

Lightroom+Photoshop vs Affinity Photo vs Capture One vs ACDSee vs noch etwas anderes?

Angefangen habe ich meine Bildbearbeitung mit Affinity Photo. Für 50€ (?glaube ich) im Mac App-Store erhältlich und ein super Photoshop-Konkurrent. Klar, es kann noch nicht alles was Photoshop kann, aber eben bereits vieles. Leider fehlte mir persönlich die Möglichkeit der Verwaltung ein wenig in Affinity Photo. Es soll eben mit Photoshop konkurrieren und nicht mit Lightroom, deswegen habe ich mir irgendwann doch ein Adobe Creative Cloud Abo geholt. ~10€ im Monat sind natürlich nicht günstig, dafür erhält man jedoch den de-facto Standard der Bildbearbeitung in der stetig aktuellsten Version und damit kompatibel zu allen Kameras.

Außerdem geht mit diesem Standard einher, dass alle Plugins etc damit kompatibel sind, bei den weiteren Lösungen ist das nicht zwangsläufig gegeben.

Heißt das, dass es der Weisheit letzter Schluss ist? Absolut nicht. Aber aktuell so gut, dass ich es nicht einsehe mich in ein neues Programm einzuarbeiten und dafür Geld auszugeben. Ich werde mir alternativen mit Sicherheit ansehen (ACDSee kenne ich z.B. bereits von einer Bekannten) und eventuell auch meine Erfahrungen dazu aufschreiben, aber aktuell bin ich mit meiner Lösung zufrieden.

 
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Soweit so gut, zu guter letzt noch eines meiner aktuellen Lieblingsbilder, aufgenommen mit dem Tamron 90mm f2.8 F017N:

 
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