Nikon D500 – Erstes Feedback

Seit etwa einem Monat habe ich nun die Nikon D500, hier nun ein kurzes erstes Feedback – und auch einige Kritikpunkte.

 
The API for 500px.com is no longer available for public use.

Eines der ersten Bilder mit der neuen Kamera, aufgenommen in der Drover Heide zusammen mit Alex.

Insgesamt: Tolle Kamera, super Haptik bisher würde ich sie bedenkenlos empfehlen, bis auf 2 Kleinigkeiten

  1. Snapbridge ist ein Graus. Auf meinem iPhone funktioniert es…manchmal…kurz… meistens eher garnicht.
    Wie kann es sein, dass eine funktionierende WiFi-Lösung einer so schlecht implementierten vorgezogen wird?
    Nicht nur, dass es UNGLAUBLICH viel Akku frisst das gedöns anzuhaben, nein, es kostet auch nerven bis denn mal eine Verbindung besteht.
    Man würde normalerweise denken App an, einmal verbinden, Wifi geht bei bedarf automatisch an beiden Geräten an…Denkste -.-
    An der Kamera ja, am Handy muss ich es explizit anschalten. Und nicht nur das, es dauert EWIG bis die WLan-Verbindung besteht. Aus der App heraus, die solange einfach hängen bleibt, bis sie merkt, dass es NICHT funktioniert. Und sagt mir dann „öh mach mal WLan an, gehste in die Einstellungen, wählst das WLan aus, ich als App kann das nicht“. Und dann macht man das, und es geht. Bis man die App schließt…oder vielleicht kurz eine andere App auf macht…
    Als Softwareentwickler sind mir die Restriktionen von iOS natürlich bewusst, aber wie kann man so einen Haufen Scheiße als Lösung anbieten?
    Die D500 ist der DX-Pro Body von Nikon, sie werben mit Snapbridge, also hätte ich gerne auch eine Lösung, die wie angepriesen funktioniert. Nicht einmal der automatische Download der Bilder auf mein Handy hat bisher funktioniert. Das einzige, was tatsächlich mal kurzzeitig funktioniert hatte, war die Standortübermittlung meines Handys an die Kamera. Wow, willkommen im Jahr 2016. Das könnte ich auch mit einem externen GPS-Tracker im Nachhinein in Lightroom zusammenfassen lassen.Ich würde mir die Wifi-Funktionen wie in der D5500, die ich vorher besessen habe, wünschen. WLan im Menü an-machen, am Handy verbinden, ALLES einstellen können (qDslrDashboard anyone?), Bilder übertragen können etc. pp. Snapbridge mag vllt mit Android-Handys gut funktionieren (und das ist ein großes vielleicht, siehe dazu den passenden Blogeintrag von Gunther Wegner ) aber Menschen, die sich ein iPhone holen, holen sich dieses, um damit KEINE Frickelei zu haben. Man möchte es an machen und loslegen. Diesen Komfort erkauft man sich zum einen durch den höheren Preis, zum anderen aber auch durch den Verzicht auf einige Funktionen (Widgets auf Homebildschirmen, root-Zugriff u.ä.).
    Beruflich habe ich genug mit Technik zu tun, un mir das im Privatleben nicht mehr als nötig anzutun. Da soll es gerne einfach funktionieren.
  2. Inkompatibilität mit manchen Objektiven:
    Ich habe ein Sigma 10-20mm f3.5, dass ich auch sehr gerne einsetze, allerdings sind die Bilder bei diesem Objektiv etwa 2/3 Blenden unterbelichtet, wenn ich sie durch den Sucher aufnehme. Bei Liveview-Aufnahmen tritt dieses Problem nicht auf (andere Belichtungsmessung o.ä.?).
    Stört mich bei diesem Objektiv nur geringfügig, da ich es eh meistens auf einem Stativ verwende, nichts desto trotz ein kleines Problemchen dass doch stört.
    Gerade in Anbetracht der möglichen (Profi-)Objektive für DX-Bodies ist es schade, das es von Sigma Beispielsweise das 18-35mm f1.8 gibt, dass leider bei Außermittigen Fokuspunkten nicht korrekt fokussieren soll. Leider ist dieses Problem auch nicht durch das passende Dock zu lösen, da der Fokus damit über alle Fokuspunkte verändert wird, und somit ein korrekte Fokus auf dem mittleren Fokuspunkt einen Fehlfokus auf den Äußeren nach sich zieht.
    Schade – Aber ich denke, dass es dazu eine Lösung geben wird.
 
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Aufgenommen mit dem Sigma 10-20mm bei 14mm, Blende 11, ISO 50, als HDR in Lightroom zusammengesetzt.

Doch alles in Allem würde ich die Kamera weiterempfehlen. Die Unterbelichtung mit meinem Sigma Weitwinkel ist nichts, was man nicht in der Nachbearbeitung korrigieren kann, oder, wenn man das Problem kennt, mittels Belichtungskorrektur.

 
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Sigma 10-20mm Bei 16mm, f/11, ISO 100, 1/250s auf dem Weg zu Cadzand-Bad

Auch das Sigma 50mm f/1.4 Art STRAHLT bei dieser Kamera. Es ist einfach so UNGLAUBLICH scharf:

 
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Aufgenommen mit dem Sigma 59mm f/1.4 bei F/2.5, 1/2000s, ISO 400

Und erst recht, nachdem man den Autofokus mittels Dock korrigiert hat (Hatte einen Frontfokus von etwa -5)

Sigma 50mm f/1.4 ART
Sigma 50mm f/1.4 ART

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